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Ihr Unternehmen im Netz professionell präsentieren

EUnternehmen im Netz professionell präsentierengal wie groß Ihr Unternehmen ist – an einer Webseite kommen heute weder Solopreneure, kleinere Unternehmen, KMUs noch große Konzerne vorbei.

Gerade für Einzelunternehmer ist eine Webseite essentiell, weil sie hier die Möglichkeit haben, ihr Unternehmen und damit das Angebot bzw. Dienstleistung und natürlich auch ihre Person zu präsentieren und für ihre Kunden und Interessenten sichtbar sind. In der heutigen Zeit ist es schon eher ungewöhnlich, wenn ein Unternehmen keine Webseite besitzt.

Nutzerverhalten

Wie und wo recherchieren Sie, wenn Sie auf der Suche nach Informationen sind? Ich google alles. Restaurantstipps von einer Freundin? Erst mal im Internet schauen, ob mir das Lokal gefällt. Eine Arztempfehlung? Hat die Praxis einen eigenen Internetauftritt und wirkt der Arzt sympathisch und kompetent? Das Internet weiß Rat und führt mich auf die entsprechende Seite. Mein Nutzerverhalten unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Personen, die im Netz auf der Suche nach Informationen sind. Wenn die Webseite außerdem ein Verlinkung zu sozialen Netzwerken anbietet, umso besser. Denn spätestens hier erfahre ich in der Regel auch, was andere Besucher von dem Restaurant oder Arzt (um bei meinen beiden Bespielen zu bleiben) halten. Oft sind nämlich Rezensionen veröffentlicht, die es mir als Suchenden leichter machen, mich im schier endlosen Angebot zurecht zu finden.

Leider gibt es immer noch genügend Unternehmen, die die Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Webseite und sozialen Netzwerken nicht ausreichend verfolgen oder unzureichend verlinken und so Gefahr laufen, abgemahnt zu werden.

Worauf kommt es denn nun an und worauf sollten Sie als Unternehmer achten, wenn Sie Ihr Angebot im Netz präsentieren?

Webseite: Dreh- und Angelpunkt

Die Webseite ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt des Unternehmensauftritts und der „Ort“ von dem alles ausgeht. Quasi die Homebase. Accounts auf Facebook und Co. dienen dazu, die Inhalte, die auf der Webseite stehen, zu multiplizieren. Auch für das Teilen von kuratierten Inhalten (das Teilen von Informationen anderer) eignen sich die sozialen Netzwerke hervorragend.

Überlegen Sie vorher, auf welchem Kanal Ihre Zielgruppe aktiv ist und richten Sie dann einen Account ein. Bedenken Sie bitte, dass die Pflege eines jeden Netzwerk-Accounts Zeit in Anspruch nimmt. Lieber konzentrieren Sie sich auf ein oder zwei Netzwerke, bevor Sie ein Profil anlegen, dieses jedoch brach liegt.

Alle Präsenzen sollten sinnvoll miteinander verknüpft sein, damit Ihr Unternehmen leicht auffindbar ist.

Seit dem 21.4.15 sollten Sie als Webseiten-Betreiber besonders Augenmerk darauf legen, dass Ihre Seite auch für mobile Endgeräte optimiert ist. Googles neues Update straft nämlich alle Seiten, die nicht responsiv sind, ab, in dem sie in den Suchmaschinen-Ergebnissen benachteiligt werden.

Corporate Design auch im Netz

Wie bei Geschäftspapieren, sollte auch im Netz die Wiedererkennbarkeit Ihres Unternehmens gesichert sein. Verwenden Sie bei allen Accounts dasselbe Titelbild, sofern die Möglichkeit vom jeweiligen Netzwerk angeboten wird, und dasselbe Profilbild.

Viele Unternehmen nutzen ihr Firmenlogo als Profilbild. Hier sollten Sie unbedingt auf die unterschiedlichen Größenvorgaben achten. Es wirkt unprofessionell, wenn ein Logo angeschnitten ist, weil der dafür vorgesehene Platzhalter kleiner ist oder eine andere Form (rund, siehe Google+) hat.

Nutzen Sie über alle Kanäle hinweg ein und denselben Namen. Unter welcher Firmierung treten Sie auf? Diesen Namen sollten Sie auch für die Accounts verwenden. Bei Facebook können Sie unter https://www.facebook.com/username eine sogenannte Vanity URL anlegen.

Wichtig zu wissen:  Den neu eingetragenen Seitennamen können Sie höchstens einmal ändern. Überlegen Sie sich also gut, welchen Namen Sie verwenden möchten.

Facebook Seiten mit mehr als 200 Fans können keine Namensänderung der Vanity URL vornehmen.

Impressum für alle

Unterschätzen Sie bitte nicht die Impressumspflicht.  Bei den meisten Netzwerken gibt es mittlerweile dafür vorgesehene Felder, in denen das Impressum eingetragen werden kann bzw. der  Impressumslink der Homepage eingefügt werden sollte. Fügen Sie „nur“ den Link zum Impressum Ihrer Webseite ein, sollte diese sprechend sein, d.h. das Wort „Impressum“ sollte in der URL enthalten sein. Ganz wichtig: Das Impressum muss mit maximal zwei Klicks erreichbar sein. Ergänzen Sie die Seite mit dem Hinweis, dass das Impressum für folgende sozialen Netzwerk-Präsenzen gilt und fügen Sie die entsprechenden Links ein. Auf meiner Webseite sieht das so aus: https://www.www.alexandraschroedel.de/impressum/ Um sicherzugehen, dass Ihr Impressum wasserdicht ist, empfehle ich https://www.e-recht24.de/  . Der Impressumsgenerator ermöglicht es Ihnen, innerhalb von kürzester Zeit ein rechtssicheres Impressum zu erstellen.  Probieren Sie es aus!

Liken und Sharen

Damit Ihre Webseitenbesucher auch auf Ihre Präsenzen der einzelnen sozialen Netzwerke aufmerksam werden und Ihnen folgen, ist es am einfachsten, wenn Sie auf der Startseite Ihrer Webpräsenz Social-Plug-Ins platzieren. Meist werden sie im Kopf und/oder im Fußbereich der Seite platziert. Achten Sie darauf, dass die Buttons auf jeder Seite Ihrer Webpräsenz an immer derselben Stelle zu finden sind.
Die gestalterischen Möglichkeiten lassen keinen allzu großen Spielraum. Ich empfehle, dass Sie entweder die Gestaltungselemente nutzen, die das CMS bzw. Theme anbietet oder Sie ziehen sich die Icons bei den einzelnen Plattformen direkt hinunter.

Anders als die Social Plug-Ins werden die Share-Schaltflächen unter den einzelnen Beiträgen platziert, damit die Besucher Ihrer Webseite die Inhalte teilen und somit weitersagen können.  Es gibt viele Varianten, Share-Buttons einzufügen. Lösungsvorschläge gibt es beispielsweise hier: https://www.wpmore.de/wordpress-plugins/plugin-sammlungen/8-grandiose-social-share-plugins-fuer-wordpress/

Je nach Seitenlayout können Sie sich für „mitfloatende“ oder statische Buttons entscheiden.

Um die eigenen Beiträge Ihrer Webseite zu teilen, verlinken Sie diese auf den sozialen Plattformen, in dem Sie den Textlink teilen. Bei Facebook werden momentan Beiträge mit Linkanhang bevorzugt ausgespielt.
Twitter kürzt mittlerweile Linkadressen automatisch. Bei Google+ sollten Sie den Beitragslink über das entsprechende Link-Symbol veröffentlichen. Diese Veröffentlichungen werden von Google registriert und indexiert. Während Beiträge, deren Link über das Textfeld mit einem Foto veröffentlicht werden, nicht berücksichtigt werden.

Egal, auf welcher Plattform Sie aktiv sind: Wenn Sie Inhalte anderer teilen, sollten Sie in jedem Fall den Verfasser nennen. Bei Google+ erreichen Sie das, in dem Sie ein Plus vor den Namen setzen. Bei Twitter und Facebook ist es das @-Symbol. Voraussetzung ist natürlich, dass der Urheber im jeweiligen Netzwerk ein Profil angelegt hat.

Wenn Ihre Webseite optimiert ist und alle Accounts eingerichtet wurden, können Sie mit der Präsentation und der Vernetzung Ihres Unternehmen beginnen – ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

Übrigens: Wer sich meine Accounts anschaut, wird feststellen, dass sie sich die Facebook Seite namentlich von der Webseite und meinen aktiven sozialen Profilen unterscheidet. Das liegt daran, dass es mein Privatprofil schon viel früher gab und das hatte ich unter meinem Namen angelegt. Sie sehen also, auch die, die sich tagtäglich mit der Thematik beschäftigen, lernen nie aus :-)

Von Alexandra Schrödel|07.05.2015|Alle Beiträge, Marketing, Tipps & Tools, Wissenswertes|0 Kommentare

Über die Autorin Alexandra Schrödel

Alexandra Schrödel unterstützt mit Begeisterung, Kreativität und Kompetenz Selbstständige und inhabergeführte Unternehmen in Social Media- und Marketingfragen. Gerne auch Sie. Kontakt: Tel. +49 89 23510979

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