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Home sweet home: die Webseite

Eine Webseite gehört Mittelpunkt Webseite mittlerweile zum Unternehmensauftritt dazu. Sie ist Ihre Visitenkarte im Web und Ausgangspunkt vieler Aktivitäten. Selbst, wenn Sie stolzer Besitzer eines Ladengeschäftes sind, gehört die Webseite zur Geschäftsausstattung dazu.

Mittelpunkt Webseite

Es ist also wichtig, dass Sie Ihre Homebase mit viel Liebe, Geduld und Konzept pflegen, denn ihr wird enorm viel Aufmerksamkeit entgegengebracht. Oder wie gehen Sie vor, wenn Sie beispielsweise nach einer Dienstleistung suchen? Die allermeisten von uns googeln und beginnen die Suche im Web. Kaum jemand zieht das Branchenbuch zurate und fängt an, in diesem dicken Schmöker zu blättern.

Wenn wir im Netz gefunden haben, was wir suchen, bleiben wir im Idealfall ein wenig länger auf der jeweiligen Webseite und stöbern ein bisschen. Sofern die Seite gut aufgebaut und optisch ansprechend ist, interessieren wir uns für die Inhalte des Internetauftritts.

Kunden und Interessenten können auch auf anderem Weg auf Ihre Webseite kommen. Beispielsweise durch eine Anzeige in einer Zeitung oder Ihrer Facebook Seite, wenn Sie für Ihr Unternehmen einen Account eingerichtet haben. Unabhängig, wie die Besucher Ihre Webseite finden – sie genießt allergrößte Aufmerksamkeit und steht in diesem Moment im Mittelpunkt. Deshalb sollten Sie Ihr Aushängeschild nicht stiefmütterlich behandeln.

Kein größeres Budget notwendig: Ihre erste Webseite

Die Webseite ist die Basis Ihrer Werbeaktivitäten. Von hier aus startet alles, alle Fäden laufen dort zusammen. Man spricht auch von Hub – der Mittelpunkt aller Marketingaktionen.

Am Anfang benötigen Sie keine aufwendige Seite, mit vielen Unterseiten. Sie sollte klar strukturiert sein und die wichtigsten Informationen enthalten:

  • Homeseite
  • Leistungsbeschreibung
  • Über mich
  • Kontaktmöglichkeiten plus Adresse
  • Impressum, Datenschutz und Haftungsausschluss

Es gibt viele CMS-Systeme auf dem Markt. Schauen Sie sich am besten die kostenlose Testversion von 2-3 Anbietern an und entscheiden Sie, welches System für Sie intuitiv bedienbar ist. Sowohl bei WordPress als auch jimdo gibt es kostenlose Themes, die sich hervorragend für den Start eignen. Klar, das Einarbeiten kostet Zeit und manchmal auch ein wenig Nerven. Aber es lohnt sich 😉

Eine andere Möglichkeit ist, die Webseite von einem Fachmann aufsetzen zu lassen. Hören Sie sich um (Empfehlungsmarketing funktioniert immer noch am besten) oder recherchieren, ob Sie einen Programmierer finden, der Ihnen beim Aufsetzen Ihrer ersten Webseite hilft.

Ich musste die schmerzvolle Erfahrung machen, dass ich für meine erste Seite jemanden beauftragt habe, der mit sehr günstigen Preisen überraschte. Das war leider nicht die einzige Überraschung, wie ich feststellen musste. Nach 4 Monaten war die Seite mehr schlecht als recht fertig. Vieles entsprach überhaupt nicht meinen Vorstellungen, sodass ich eine Grafikerin nebst Programmiererin mit der Rettung der Webseite beauftragte. Am Ende ging eine Webseite online, die ein Kompromiss für mich war und für die ich doppelt so viel gezahlt hatte, wie ich ursprünglich budgetiert hatte. Lehrgeld, das ich zahlen musste und rückwirkend gerne gezahlt habe.
Für die aktuelle Version meiner Webseite habe ich gleich ein wenig mehr Geld eingeplant und von Anfang an mit dem Duo gearbeitet. Es ging schnell und reibungslos. Herausgekommen ist (m)ein Webauftritt, hinter dem ich auch stehe.

Gut geplant zur Wunsch-Webseite

Der Beginn in die Selbstständigkeit ist immer aufregend und wird von vielen Planungsstunden bestimmt, bevor es dann endlich richtig losgehen kann. Auch wenn Sie mit den Füßen scharren und am liebsten gestern schon loslegen möchten: Investieren Sie die Zeit und starten nicht Hals über Kopf. Neben Geschäftspapier und Visitenkarten ist auch der Seitenplan der Webseite wichtig. Die grundsätzlichen Inhalte habe ich oben bereits aufgeführt. Bevor Sie sich an die Texte setzen, überlegen Sie:

  • Wer ist meine Zielgruppe? Wen möchte ich ansprechen?
  • Wie trete ich nach außen auf?

Die Antwort auf diese Fragen ist im Übrigen auch Basis für alle anderen Werbeaktivitäten.

Ansprache der Zielgruppe: Bleiben Sie authentisch

Wie sind Sie im Umgang mit Ihren Kunden? Wie kommunizieren Sie mit ihnen? Duzen oder siezen Sie Ihre Ansprechpartner? Sind Sie eher förmlich, korrekt oder sprechen Sie eine lockere Sprache? Ein Anwalt siezt seine Mandanten eher, während ein Kreativer oder Kneipenbesitzer seine Zielgruppe tendenziell eher duzt. Egal, für welche Höflichkeitsform Sie sich entscheiden:  Wichtig ist, dass Sie die Art der Kommunikation im Umgang mit Interessenten und Kunden auf Ihre Webseite (und weiterführenden Marketingaktivitäten) fortführen.

Wenn Sie ganz am Anfang Ihrer Selbstständigkeit stehen und im Laufe der Geschäftsentwicklung feststellen, dass Sie die Ansprache verändern, sollten Sie dies auf Webseite und anderen Werbeplattformen anpassen.

Bildsprache und Inhalte Ihrer Webseite

Mindestens ebenso wichtig wie das formulierte Wort ist die Bildsprache. Verwenden Sie nicht unterschiedliche Fotos für diverse Werbemaßnahmen, sondern haben im Hinterkopf, dass der Empfänger Ihres Werbeflyers eventuell auch Ihre Webseite besucht. Ihr Auftritt sollte durchgängig sein. Ich habe mich aus diversen Gründen für die Farbkombination blau/grau entschieden. Sowohl meine Webseite als auch meine Facebook Seite, Twitter-Account oder Visitenkarte spiegeln diese Farbkombi wider.

Bei der Auswahl des Bildmaterials überlegen Sie, ob das favorisierte Foto zu Ihnen und zu Ihrem Thema passt. Haben Sie die Auswahl getroffen, verwenden Sie das Bildmaterial über alle Marketingunterlagen hinweg. Die wenigsten Unternehmer verfügen gleich am Anfang über ein gut sortiertes Bildarchiv. Gut, dass es diverse Stockarchive gibt, die zum Teil das Bildmaterial auch kostenlos zur Verfügung stellen.

Tipp: Lesen Sie sich vor dem Kauf von Fotos immer die Nutzungsbedingungen durch und stellen sicher, dass das eingekaufte Material auch für die Onlineverwendung zugelassen ist. Nicht, dass Sie ein böses Erwachen erleben und Ihnen eine Abmahnung ins Haus flattert.

Am Ende des Artikels finden Sie ein paar Links zu kostenpflichtigen und kostenlosen Archiven. Ich werde oft bei pixabay oder Shutterstock fündig. Es ist aber absolute Geschmackssache und braucht eine Weile, bis man „sein“ Stockarchiv gefunden hat.

Schalten Sie Ihre Webseite erst online, wenn Sie damit zufrieden sind. Das gebe ich Ihnen aus eigener Erfahrung mit auf dem Weg. Die Seite repräsentiert Sie und Ihr Unternehmen – Sie sollten dahinterstehen. Selbiges gilt auch für alle anderen Werbemittel.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem ersten Webauftritt gemacht? Und wann und wo haben Sie Lehrgeld gezahlt? Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf Ihre Geschichte.

Wenn Sie Fragen zum Aufbau oder Inhalt einer Webseite haben oder Beratung wünschen, dürfen Sie mich auch gerne anschreiben. Oder Sie rufen an.

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn in Ihrem Netzwerk teilen – auch hierfür Danke!

Hier ist eine kleine Auswahl an Fotoplattformen:

Kostenpflichtig:

https://de.fotolia.com/

https://www.shutterstock.com/home

https://de.dreamstime.com/

 

Kostenlos:

https://picjumbo.com/

https://pixabay.com/de/

http://join.deathtothestockphoto.com/

 

Von Alexandra Schrödel|28.11.2016|Alle Beiträge, Marketing, Tipps & Tools|0 Kommentare

Über die Autorin Alexandra Schrödel

Alexandra Schrödel unterstützt mit Begeisterung, Kreativität und Kompetenz Selbstständige und inhabergeführte Unternehmen in Social Media- und Marketingfragen. Gerne auch Sie. Kontakt: Tel. +49 89 23510979

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