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Social Media – Teil der Unternehmenskommunikation

Social Media -Teil der UnternehmenskommunikationIn nahezu jeder Vorstellungsrunde, an der ich im Zuge verschiedenster Netzwerkveranstaltungen teilnehmen darf, werde ich im Anschluss auf Social Media angesprochen. Ich erzähle dann unter anderem, dass es Teil der Unternehmenskommunikation ist und nicht mehr losgelöst betrachtet werden kann. Es folgt viele interessierte Fragen, was ich da genau mache und ob Facebook oder Twitter „was bringe“.  Nicht selten erzählt mir mein Gesprächspartner entweder, dass er/sie diese Kanäle gar nicht nutzt, weil keine Zeit vorhanden ist oder weil die Notwendigkeit nicht gesehen wird, da diese Netzwerke doch eh nur was für die Jüngeren sind.

Eine weitere Aussage meines Gegenübers ist auch, dass Facebook und Co nichts bringt, da er es schon ausprobiert hat. Bei näherem Nachfragen erfahre ich dann nicht selten, dass „ab und an mal was gepostet wird“, der erwartete Erfolg aber bis dato ausgeblieben ist und man deshalb keine weitere Zeit und Energie in diese Plattformen steckt.

Social Media – Teil der Unternehmenskommunikation:
Eine Beziehung für lange, lange Zeit

Entscheiden Sie sich als Unternehmer, Social Media in Ihre Unternehmenskommunikation mit aufzunehmen, lautet meine Empfehlung immer: Nichts überstürzen und sich im Vorfeld Gedanken machen,

  • ob, die Zeitressource vorhanden ist
  • wer sich um die Pflege der Kanäle kümmert
  • welches Ziel mit diesem Teil der Unternehmenskommunikation erreicht werden soll
  • wo die Zielgruppe erreicht wird

Thema Zeit – Wer hat an der Uhr gedreht?

Wenn Sie möchten, dass Sie mit Ihrer Social Media Präsenz erfolgreich sind, dann streichen Sie bitte von Anfang die Vorstellung aus Ihrem Kopf, dass das schnell und nebenbei geschieht. Die Pflege der Accounts benötigt Zeit. Überlegen Sie, wie viel Zeit Sie bzw. der Verantwortliche pro Woche zur Verfügung haben. Danach planen Sie weiter.

Thema Zuständigkeit – Chefsache?

Klar, wenn Sie Solopreneur sind, erübrigt sich zunächst die Frage nach der Zuständigkeit. Dann haben Sie den Hut auf und kümmern sich um die Pflege. Vielleicht stellen Sie im Lauf der Zeit fest, dass Sie den Bereich der Social Media Unternehmenskommunikation abgeben möchten. Hier kann ich Ihnen nur ans Herz legen, die Aufgabe jemandem zu übertragen, der sie regelmäßig erledigt und sich mit den Plattformen auskennt. Es gibt genügend Dienstleister, die diesen Job für Sie übernehmen.

Thema Strategie – Wohin soll die Reise gehen?

In vielen Bereichen ist es so, dass es gut ist, einfach loszulegen. Man befindet sich in seiner eigenen Komfortzone und hat nicht so richtig den Drive, die neue Idee umzusetzen. Gründe (und Ausreden) gibt es viele: Weil es gerade nicht passt, weil die Kinder zu viel Aufmerksamkeit benötigen oder, oder oder.
Im Fall Ihrer Unternehmenskommunikation sollten Sie sich in jedem Fall überlegen, welches Ziel Sie mit Ihren Aktivitäten verfolgen. Schreiben Sie es auf. Stichpunkte genügen zunächst, noch besser ist es, wenn Sie zumindest eine kompakte Fassung Ihrer Strategie zu Papier zu bringen. Beziehen Sie alle hier aufgeführten Faktoren mit ein und entscheiden vor allem unter Berücksichtigung des Themas Zeit, welche Plattformen für Sie in Frage kommen. Lieber nur ein bzw. zwei Kanäle bespielen, dafür regelmäßig. Am Rande und der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Ihre Zielgruppe die gewählten Plattformen auch aktiv nutzen sollte. Sonst macht’s wenig Sinn.

Thema Zielgruppe – Wohin des Wegs?

Der wichtigste Teil der Strategie ist die Frage nach der Zielgruppe. Ganz gleich, ob Sie mit Ihrem Business (und somit auch mit Ihrer Unternehmenskommunikation) ganz am Anfang stehen oder bereits seit einiger Zeit im Geschäft sind, sollten Sie ihre Zielgruppe kennen.  Recherchieren Sie, welche Plattform(en) Ihre Zielgruppe nutzt. Danach wählen Sie die entsprechenden Kanäle für Ihre Unternehmenskommunikation aus.

Entweder ganz oder gar nicht

Wägen Sie ab und lassen Sie sich Zeit mit der Entscheidung, ob Sie Social Media in Ihre Unternehmenskommunikation integrieren. Überwiegen die Pro’s, dann starten Sie mit Bedacht und Plan. Wenn Sie die Zeit nicht haben, sich in das Thema einzuarbeiten, unterstütze ich Sie gerne und wir überlegen gemeinsam, was für Ihr Unternehmen sinnvoll ist und was nicht.

Wenn Sie von Anfang an feststellen, dass Sie die Zeit nicht aufbringen können oder wollen – auch gut. Nichts ist kontraproduktiver, als ein nicht gepflegter Firmenaccount. Oder gehen Sie gerne zu einem Friseur, der seine Räume nicht pflegt und man sich schon beim Betreten des Ladens unwohl fühlt?

Wählen Sie den Weg, Social Media für Ihre Unternehmenskommunikation zu nutzen – tun Sie es mit der Bereitschaft, die Funktionen zu lernen, sich mit den Merkmalen der einzelnen Netzwerke auseinanderzusetzen und probieren Sie aus. Auch das ist Social Media – Werden Sie aktiv, setzen Ideen um und lassen Sie sich bitte von Rückschlägen nicht entmutigen.

Wie heißt es so schön? Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen. Genau so ist es.

Ich helfe Ihnen gerne, mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, ob und wie Social Media ein Teil Ihrer Unternehmenskommunikation werden kann/soll.

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Von Alexandra Schrödel|25.05.2016|Alle Beiträge, Facebook & Co, Marketing|0 Kommentare

Über die Autorin Alexandra Schrödel

Alexandra Schrödel unterstützt mit Begeisterung, Kreativität und Kompetenz Selbstständige und inhabergeführte Unternehmen in Social Media- und Marketingfragen. Gerne auch Sie. Kontakt: Tel. +49 89 23510979

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